SFB/TR 22 - Die allergische Immunantwort der Lunge

Der SFB stellt sich vor:




Die Partner aus Marburg, Borstel und München sind jeweils führende Vertreter aus den Arbeitsbereichen der klinischen und experimentellen Pneumologie, der klinischen und experimentellen Allergologie, der Epidemiologie, der Mikrobiologie und Immunologie, der Biochemie und Genetik. Diese Kompetenzen finden sich naturgemäß nicht an einem Standort in der Bundesrepublik Deutschland. Daher ist es notwendig, die Kernkompetenzen in den verschiedenen Zentren so miteinander zu verzahnen, dass eine zielorientierte Bearbeitung des Forschungsprogramms ermöglicht wird.

Die Gruppen, die sich hier zusammen gefunden haben, arbeiten schon zum Teil seit Jahren erfolgreich gemeinsam auf diesem Gebiet und sind im Rahmen von nationalen und internationalen Konsortien (EU, BMBF, DFG) führend in der Allergie- und Asthmaforschung. Die jetzt hier vorgestellte Initiative soll die Zusammenarbeit auf eine noch breitere inhaltliche Plattform stellen, institutionalisieren und so zu neuen Strukturimpulsen beitragen.

Ausgangspunkt ist die weltweit einzigartige Kompetenz in der Durchführung von großen Querschnitts- und Längsschnittskohortenstudien zur Untersuchung der Risikofaktoren für die Entstehung von Allergie und Asthma. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen eine enge Assoziation von mikrobiellem Milieu und Allergieentstehung.

Hierauf aufbauend soll ein naturwissenschaftliches Verständnis der zellulären und molekularen Mechanismen entwickelt werden. Dieses soll dann in der zweiten und vor allem dritten Förderperiode in neue Präventions- und Therapiekonzepte münden.